Die Nierspiraten
 Die Nierspiraten

Leseprobe

Auszug aus Kapitel V

 

„Psssssssst, Fritzi! Friiiiiiitziiiii“, wisperte Merle mitten in der Nacht. „Lass mich schlafen“, brummelte Fritzi. „Fritziiiiiii, wach auf. Da draußen…..“ „Was ist da draußen? Alles gut, dreh Dich rum und schlaf weiter. Das war nur ein planschender Nutria.“ „Nein, da sind Stimmen auf der anderen Seite des Flusses. Fritzi, mir ist unheimlich.“

 

Jetzt war Fritzi wach. „Was hast Du gesagt?“ „Da sind Stimmen auf der anderen Seite des Flusses. Hat Mama nicht gesagt, da ist nur die Friedhofsgärtnerei und der Friedhof?“ Grummelnd wachte jetzt auch Lotte auf. „Was macht ihr denn für einen Krach mitten in der Nacht?“ „Psssssst, sei leise….“

 

Die drei krabbelten aus ihren Schlafsäcken und krochen vorsichtig nach draußen. Auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses waren tatsächlich flüsternde Männerstimmen zu hören. Kleine Taschenlampenkegel blitzten immer wieder zwischen den Sträuchern auf. Jetzt sahen die Mädchen die Männer. Sie schlichen über den Friedhof zur Friedhofskapelle. Sie hörten, wie einer der Männer immer wieder zur Eile mahnte und dass sie leise sein müssen.

 

„Das ist unheimlich“, wisperte Merle. „Ruhig, ich will wissen, was die da machen mitten in der Nacht“, beruhigte Fritzi ihre kleine Schwester. „Ach, schade, dass wir nicht hinterher können.“

 

Lotte kicherte. „Fritzi riecht ein Abenteuer, was?! Was ist, wenn das einfach nur Gärtner sind, die noch schnell was für morgen früh einpflanzen müssen.“ „Ja klar, mit Taschenlampen bewaffnet, was?!“ Fritzi tippte sich an die Stirn. „Nein, Leute, hier passiert gerade was….“

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